Städt. Familienzentrum Rappelkiste

Buschheide 7
52525 Heinsberg

Kontakt

Tel.: +49 2452 2628
Mail: info@kita-buschheide.de

Öffnungs- und Schließtage

25 Std.: 7:30 – 12:30 Uhr
35 Std.: 7:15 – 14:15 Uhr
45 Std.: 7:15 – 16:15 Uhr

Kita

Vorstellung

Unsere Einrichtung wurde zentral in der Innenstadt Heinsberg gebaut, ist aber ruhig am Ende einer Sackgasse gelegen. Wir sind eine 5-gruppige KiTa mit momentan 18 pädagogisch tätigen Fachkräften. 94 Kinder werden ab 4 Monaten bis zum Schuleintritt von uns betreut. Weiterhin beschäftigen wir eine Hauswirtschafterin, die uns bei den fast 90 zu betreuenden Mittagskindern unterstützt. Wir sind eine anerkannte Ausbildungsstätte und bieten stets über das Hauptamt der Stadt Heinsberg Praktikumsplätze an.
Unsere KiTa ist eine offene Einrichtung mit vielen Funktionsräumen.

Öffnungs- und Schließungstage

Das Kindergartenjahr beginnt immer am 01.08. und endet am 31.07. Unsere KiTa ist momentan durchgehend von 7:15 – 16:15 Uhr für die KiTa-Kinder geöffnet. Je nach der Buchungszeit sehen die Zeiten wie folgt aus:

25-Stunden-Buchung:   7:30 – 12:30 Uhr
35-Stunden-Buchung:   7:15 – 14:15 Uhr
45-Stunden-Buchung:   7:15 – 16:15 Uhr  

Die Kinder können bis spätestens 9:00 Uhr in die KiTa gebracht werden. Ein pünktliches Erscheinen ist hier besonders wichtig, da sich die Kinder um diese Uhrzeit in den jeweiligen Stammgruppen treffen.

Unsere KiTa hat maximal 25 Schließungstage im Jahr. Dazu gehört die Schließung um Weihnachten und Neujahr, 2 Teamtage (dienen zur Vorbereitung unserer pädagogischen Arbeit), 1 Tag im Herbst ( Betriebsausflug von allen Mitarbeitern der Stadt Heinsberg ), Rosenmontag und evtl. ein Brückentag. Innerhalb der Schulsommerferien sind 15 Tage Urlaub für Ihr Kind vorgesehen. Sollte Ihr Arbeitgeber uns bescheinigen, dass Sie als Erziehungsberechtigte anders Urlaub haben, können wir die Ferien Ihres Kindes verändern.

Zentrale Bildungbereiche

In allen Bildungsvereinbarungen finden sich 6 zentrale Bildungsbereiche wieder.

Diese Sind:

  • Sprache

  • Soziale und emotionale Entwicklung

  • Bewegung und Gesundheit

  • naturwissenschaftliches Wissen

  • musikalische Bildung und Förderung der Kreativität

  • Kultur – und Umgebungswissen

Sprache

Sprache ist der Schlüssel zur Welt!

Die Sprachförderung ist ein wichtiger Bestandteil in unserer pädagogischen Arbeit und daher in unserer Gesamtkonzeption / im Alltag integriert. Grundsätzlich ist jedes Spiel, jede Aktivität Anlass zur Sprachförderung. Die ganzheitliche Sprachförderung versucht Sprache nicht über bloßes Üben, sondern über handeln, über das Spiel, über die Bewegung oder über die Wahrnehmung erfahrbar zu machen. 

Zur Überprüfung der Sprachkompetenzen arbeitet unsere KiTa mit dem Sprachentwicklungsprogramm BaSik. 

Ebenso arbeiten wir eng mit dem sprachtherapeutischen Dienst des Kreises Heinsberg zusammen. Sie führen mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten Tests durch, ob die Kinder einem Logopäden vorgestellt werden sollten. Auch zur Wortschatzerweiterung oder zur Förderung der Mundmotorik bieten sie in der KiTa Treffen an.

Jüngere Kinder

Durch das natürliche Entwicklungsgefälle innerhalb der einzelnen Kindergruppen und das breite Materialangebot erhalten die jüngeren Kinder vielfältige Entwicklungsanregungen. Insbesondere sprachlich findet das jüngere Kind im Älteren ein differenzierteres Vorbild als im Gleichaltrigen. Auch der Säugling wird während seiner Wachzeiten von der pädagogischen Fachkraft aus beobachten und durch eigenes Spiel am Kindergartenleben teilnehmen. Das wechselnde voneinander Lernen beinhaltet, dass die Tagesstätte so gestaltet ist, dass die Kinder vielfältige Möglichkeiten zur Bewegung und zum gesamten Spiel haben.

Ältere Kinder

Am offensichtlichsten sind die Vorteile der Altersmischung für die sozial-emotionale Entwicklung der älteren Kinder. Sie können in natürlichen Situationen Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Verständnis für Jüngere und Schwächere entwickeln und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für die Kleineren mittragen. Das ältere Kind bekommt aber auch die Möglichkeit zu ungestörtem Spiel und zur Befriedigung seiner eigenen Interessen und Bedürfnisse. Die Förderung der einzelnen Altersgruppen und die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Kinder werden durch die Funktionsräume und die einzelnen, altersspezifischen Treffen angemessen berücksichtigt.

Offenes Konzept

So lebt das offene Konzeptin unserer Einrichtung:

  • Die gesamte Einrichtung und der Außenbereich stehen den Kindern entsprechend des Tagesablaufes als Lebens-und Erfahrungsraum zur Verfügung. Die Räume haben bestimmte Funktionen und Schwerpunkte. Die Funktionsräume sind aufgeteilt in zwei Nestgruppen, einem Kreativraum, einem Werk-und Bauzimmer, einer Bücherei, zwei Essensräume, zwei Schlafräume, einem Bewegungsraum, einem Musikzimmer, einer Lernwerkstatt, dem Flurbereich, dem Außengelände und einem Gesellschaftsspieleraum.
  • Durch die Bereitstellung aller Räume haben die Kinder die Möglichkeit, vielseitige Erfahrungen zu sammeln. Zudem können wir den Kindern einen großzügigen Spielraum bieten. Die Kinder können selbsttätig und ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend entscheiden, wo und mit wem sie ihre Zeit verbringen möchten. Sie lernen dadurch alle Kinder und pädagogisch tätigen Fachkräfte kennen.
  • Die Erzieher verstehen sich als „Hauserzieher“. Dies bedeutet für uns, dass sich alle Erzieher für alle Kinder in der Einrichtung verantwortlich fühlen und mit allen Erziehern im Austausch über Beobachtungen in Kontakt sind. Dem Erzieher kommt die Rolle des Begleiters, Lernpartners, aktiven Zuhörers, Unterstützers und Beraters zu.
  • Aufgrund der großen Altersspanne der Kinder treffen sich die Kinder dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend in einzelnen Stammgruppen.
  • Die Geburtstage der Kinder werden mit der jeweiligen Stammgruppe gefeiert. Das Geburtstagskind hat jedoch die Möglichkeit, Kinder der anderen Gruppen einzuladen. Es kann auch ein Elternteil oder einen Freund einladen, der nicht die KiTa besucht.
  • Regeln werden gemeinsam mit den Kindern festgelegt und von allen Beteiligten (Kinder, Erzieher, Besucher) eingehalten.
  • Die Türen aller Räume stehen offen. Geschlossene Türen sind ein Zeichen für: „Wir möchten ungestört sein.“ Dieses Signal muss von allen beachtet werden.

Ziele und Grundsätze

Sag es mir – und ich werde es vergessen. 

Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.

Lass es mich tun – und ich werde es verstehen!

Unser Ziel ist die individuelle Förderung der Kinder:

  1. zu starken Kindern
    • das „Ich“ entdecken
    • anerkannt und bestätigt werden
    • Selbstvertrauen entwickeln
    • sich zugehörig fühlen
  2. zu kommunikationsfreudigen Kindern
    • mit anderen zusammen sein
    • eine eigene Stimme entwickeln
    • zuhören und antworten
    • verstehen und verständlich machen
  3. zu aktiv lernenden Kindern
    • Zusammenhänge herstellen
    • fantasievoll sein
    • kreativ sein
    • die Symbolwelt entdecken
  4. zu gesunden Kindern
    • sich wohlfühlen
    • wachsen und sich entwickeln
    • ein Gespür für die eigene Sicherheit entwickeln
    • Entscheidungen treffen zum eigenen Wohl

Auf dieser Basis fördern wir die Kinder dahingehend, ein größtmögliches Maß an Selbstbewusstsein und Selbständigkeit zu erlangen, um mit Lebenssituationen zurecht zu kommen.

Um dies erreichen zu können, hat das Spiel den höchsten Stellenwert in unserer pädagogischen Arbeit, da das Kind über das Spiel

  • erste Kontakte knüpft
  • lernt, seine Wünsche und Bedürfnisse verbal zu äußern
  • Konflikte innerhalb der Gruppe kennen lernt ( auch Rollenfindung )
  • lernt, wo seine Schwächen und Stärken liegen ( Selbsteinschätzung )
  • Schwächen und Stärken der anderen Kinder kennen und akzeptieren lernt
  • lernt, Kompromisse zu schließen, aber auch Wünsche / Bedürfnisse durchzusetzen (Konfliktlösung)

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, all diese Erfahrungen sammeln zu können, ist es unser Ziel, den Kindern möglichst viele Freiräume zu schaffen, so dass sie:

  • sich ihre Spielpartner und Spielmaterialien selber auswählen
  • in den Grenzen des Freispiels die Spieldauer selbst bestimmen
  • sich den Spielort selber auswählen
  • sich innerhalb der Spielgruppe eigenständig Regeln erarbeiten und erstellen
  • selber entscheiden, ob sie eine Beobachterrolle übernehmen oder aktiv teilnehmen

Situationsorientiertes Handeln

Aus den vorstehend genannten Grundsätzen unserer Arbeit ergibt sich, dass das Beobachten
einen ganz wichtigen Stellenwert in unserer Arbeit einnehmen muss, um situationsorientiert handeln zu können.

In jedem Kita-Jahr beobachten wir die Kinder zusätzlich 2 Wochen lang sehr intensiv. Während dieser Beobachtungswochen ziehen wir uns aus dem Spiel zurück und beobachten das Geschehen, ohne möglichst einzugreifen.

Das heißt, wir beobachten:

  • wo steht das Kind in seiner eigenen Entwicklung ( Sprachentwicklung, Körperwahrnehmung, Motorik, Ausdauer, Konzentration, Konfliktfähigkeit,… )
  • wo steht das Kind in der Gruppe ( soziale Fähigkeiten )
 

Aufgrund dieser Beobachtungen, die 1x jährlich schriftlich festgehalten werden und durch Intensive Kontakte / Gespräche mit den Erziehungsberechtigten entscheiden wir:

  • wie wir über die Interessen des Kindes seine Fähigkeiten fördern bzw. erweitern können
  • wie wir das Kind motivieren können, Freude am Lernen zu entwickeln
  • ob das Kind Hilfestellungen braucht ( z.B. bei Konflikten )
  • in welcher Form wir dem Kind Hilfe anbieten können, um Probleme zu bewältigen
 

Da unsere Beobachtungen also stets an die momentane Situation des Kindes bzw. der Gruppe Geknüpft sind, heißt das für unsere Arbeit, unser Handeln immer auf die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen des einzelnen Kindes bzw. der Gruppe abzustimmen.

Partizipation

SGB VIII § 8 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen (1)Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen…zu beteiligen…

Auch wir wollen die Kindermitbestimmung / Partizipation in unserer Einrichtung noch mehr verankern. Durch eine Teamfortbildung haben wir unser Wissen zu diesem Thema erweitert und gefestigt.
Die Kinder erarbeiten beispielsweise Regeln, bestimmen bei besonderen Angeboten mit, planen selbstständig ihre Abschlussfeier, nehmen an Kinderkonferenzen teil,…

Partizipation beruht auf dem Prinzip der:

Information  –  die Kinder müssen wissen, worum es geht

Transparenz  –  die Kinder müssen wissen, wie es geht

Freiwilligkeit  – die Kinder müssen selbst entscheiden dürfen, ob und in welchem Umfang sie von ihren Rechten Gebrauch machen

Verlässlichkeit – die Kinder müssen sich auf die Erwachsenen verlassen können

Individuelle Begleitung – die Kinder müssen von den Erwachsenen individuell begleitet und unterstützt werden 

Partizipation ist der Schlüssel zur Bildung, Demokratie und gesellschaftlichem Engagement.

Portfolio

Das Portfolio ist ein Ordner, der für jedes Kind mit Eintritt in die KiTa angelegt wird und es während seiner gesamten Kindergartenzeit begleitet. Es dokumentiert die Lernentwicklung jedes einzelnen Kindes und beinhaltet u.a. einzelne Gemälde, Geschichten, Fotos, … der Kinder, die wichtige Lebensphasen und Lernerfolge festhalten.

Mit Hilfe des Portfolios lernt das Kind im Laufe der Zeit, sich selbst einzuschätzen, sich zu motivieren und sich eigene Ziele zu setzen.

Unser Endziel ist es, dass jedes Kind auf diese Weise sein Portfolio individuell für sich gestaltet und damit arbeitet.

Neben der Bildungsdokumentation ist es unsere Aufgabe, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, eigene Zielsetzungen verwirklichen zu können.

Eingewöhnungsphase

Ohne Eltern geht es nicht

Aller Anfang ist schwer! Aus diesem Grund beginnen wir mit dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ (Quelle Kita-Fachtexte.de).

Ihr Kind muss sich an die neue Umgebung, andere Kinder und Erwachsene gewöhnen. Dies ist am besten möglich, wenn die Eingewöhnung langsam und in Begleitung einer Bezugsperson geschieht. Die Rolle der Eltern / Bezugspersonen während der Eingewöhnung

  • begleiten Sie Ihr Kind   
  • Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind Ihre Nähe sucht
  • Drängen Sie Ihr Kind nicht, Ihre Nähe zu verlassen
  • Weisen Sie es nicht zurück 
  • Verhalten Sie sich passiv
  • Ergreifen Sie keine Initiative, Ihr Kind zu beschäftigen
  • Spielen Sie nicht mit anderen Kindern
  • Ihr Kind braucht Ihre Aufmerksamkeit
  • Halten Sie sich an Absprachen und Zeiten
  • Verabschieden sie sich persönlich von Ihrem Kind

Rituale schaffen Sicherheit und Vertrauen

  • Feste Abschieds – und Wiedersehensrituale 
  • Etwas vertrautet von Zuhause ( Kuscheltier, Schmusetuch, … )                 
  • Pünktlichkeit beim Bringen und Abholen 
  • Strukturierter Tagesablauf in der Einrichtung 
  • Zuhause bleibt alles beim Alten

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